Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der 360 GRAD Marketing GmbH
Stand: 14.08.2026
1. Einleitung und Annahme der Bedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen der 360 GRAD Marketing GmbH, Landersumer Weg 40, 48431 Rheine, Deutschland, HRB 4765 („Anbieter“), und ihren Kunden („Kunde“) im Zusammenhang mit den über die Website toxste.pro angebotenen sowie individuell beauftragten Marketing-, Kreativ- und Beratungsleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt. Mit der Beauftragung, Annahme eines Angebots, Nutzung von Leistungen oder sonstigen Inanspruchnahme der Dienste des Anbieters erkennt der Kunde diese AGB verbindlich an.
Sofern der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, gelten diese AGB auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, ohne dass erneut ausdrücklich auf sie hingewiesen werden muss.
2. Leistungsumfang
Die 360 GRAD Marketing GmbH erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen:
- Markenstrategie und Positionierung,
- Social Media Marketing,
- Suchmaschinenwerbung (SEA),
- Content Marketing,
- Kampagnenkonzeption und -umsetzung,
- Grafikdesign und Werbemittel,
- Performance-Analyse und Reporting.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils individuellen Angebot, dem Leistungsauftrag, dem Projektbriefing oder einer gesonderten Vereinbarung. Der Anbieter schuldet vorbehaltlich ausdrücklicher Zusagen grundsätzlich keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sondern die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistungen nach Maßgabe des Auftrags.
Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung seiner Pflichten geeigneter Subunternehmer und Erfüllungsgehilfen zu bedienen. Die Auswahl erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen.
Soweit der Anbieter im Rahmen von Kampagnen oder Plattform-Accounts mit Drittanbietern (z. B. Meta, Google, LinkedIn, TikTok oder vergleichbaren Diensten) zusammenarbeitet, gelten zusätzlich die Bedingungen dieser Drittanbieter. Der Anbieter haftet nicht für Änderungen, Einschränkungen oder Ausfälle solcher Plattformen, soweit diese nicht von ihm zu vertreten sind.
3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Freigaben, Zugangsdaten, Werbemittel, Markenrichtlinien und sonstigen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig, vollständig und zutreffend bereitzustellen.
Der Kunde sichert zu, dass alle von ihm bereitgestellten Inhalte, insbesondere Texte, Bilder, Logos, Videos, Daten und sonstigen Materialien, frei von Rechten Dritter sind oder dass er über alle erforderlichen Nutzungsrechte und Einwilligungen verfügt.
Der Kunde ist verantwortlich für:
- die rechtliche Zulässigkeit seiner Vorgaben und Inhalte,
- die Einhaltung wettbewerbs-, kennzeichnungs-, urheber-, jugend-, medien- und datenschutzrechtlicher Vorschriften in seinem Geschäftsbereich,
- die Prüfung und Freigabe von Entwürfen, Kampagnen, Anzeigen und sonstigen Arbeitsergebnissen vor Veröffentlichung, sofern eine Freigabe vorgesehen ist,
- die ordnungsgemäße Einrichtung, Verwaltung und Sicherheit seiner System- und Werbekonten, soweit diese nicht durch den Anbieter betreut werden.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch unzureichende Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen zu Lasten des Kunden. Fristen verlängern sich angemessen. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte auf ihre rechtliche Zulässigkeit hin umfassend zu prüfen, es sei denn, dies ist ausdrücklich Vertragsgegenstand.
4. Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot, der Preisvereinbarung oder der jeweils gültigen Preisliste des Anbieters. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Kunde gerät nach Ablauf dieser Frist in Verzug, ohne dass es einer weiteren Mahnung bedarf, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Vorschüsse, Abschlagszahlungen oder Retainer zu vereinbaren und die Leistungserbringung von deren Zahlung abhängig zu machen. Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder aus demselben Vertragsverhältnis resultierend sind.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt. Zusätzlich kann der Anbieter Leistungen bis zur vollständigen Zahlung aussetzen, sofern dem keine zwingenden Gründe entgegenstehen.
5. Stornierung und Rückerstattung
Sofern es sich um individuell angefertigte oder bereits begonnene Dienstleistungen handelt, besteht grundsätzlich kein allgemeines Rücktritts- oder Rückerstattungsrecht, sobald der Anbieter mit der Leistungserbringung begonnen hat oder die Leistung aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht ohne Weiteres rückabgewickelt werden kann.
Bereits erbrachte Leistungen, vorbereitende Tätigkeiten, gebuchte Drittleistungen, Produktionskosten, Media-Budgets, Reservierungen und sonstige Aufwendungen sind vom Kunden in jedem Fall zu vergüten bzw. zu erstatten, soweit diese angefallen sind oder verbindlich veranlasst wurden.
Stornierungen oder Terminabsagen durch den Kunden müssen in Textform erfolgen. Soweit keine abweichende Vereinbarung besteht, gilt:
- bei Stornierung vor Leistungsbeginn können bis zu 20 % der vereinbarten Vergütung als Aufwandsentschädigung berechnet werden,
- bei Stornierung nach Leistungsbeginn ist die bis dahin erbrachte Leistung sowie ein angemessener Teil der noch nicht erbrachten, aber reservierten Kapazitäten zu vergüten,
- bei Projektabbrüchen durch den Kunden bleiben Ansprüche auf bereits entstandene Kosten und Fremdleistungen unberührt.
Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt, sofern und soweit sie anwendbar sind. Bei Verträgen mit Unternehmern besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
6. Haftungsbeschränkung
Die 360 GRAD Marketing GmbH haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Reputationsschäden, Datenverlust oder sonstige Vermögensschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Übernahme einer Garantie sowie bei arglistigem Verschweigen von Mängeln bleibt unberührt. Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Organen, Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.
7. Urheberrechte und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Leistungserbringung vom Anbieter erstellten Konzepte, Entwürfe, Texte, Designs, Grafiken, Kampagnenstrukturen, Analysen, Reports, Vorlagen und sonstigen Arbeitsergebnisse unterliegen, soweit urheberrechtlich oder sonstig schutzfähig, den gesetzlichen Schutzrechten.
Sofern nicht anders vereinbart, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und auf den vertraglich vereinbarten Zweck beschränktes Nutzungsrecht an den vom Anbieter erstellten Arbeitsergebnissen. Weitergehende Rechte, insbesondere Bearbeitungs-, Unterlizenzierungs- oder Weitergaberechte, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung in Textform.
Bis zur vollständigen Zahlung aller fälligen Vergütungsansprüche verbleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Anbieter. Vom Kunden bereitgestellte Inhalte bleiben Eigentum bzw. Verantwortungsbereich des Kunden; dieser räumt dem Anbieter die für die Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein.
Der Anbieter ist berechtigt, eigene Referenzen zu nennen und abgeschlossene Projekte nach vorheriger Abstimmung als Referenz zu verwenden, soweit keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen des Kunden entgegenstehen.
8. Datenschutz und Privatsphäre
Die 360 GRAD Marketing GmbH verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Ansprechpartner unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu Betroffenenrechten, Speicherdauer, Empfängern und technischen sowie organisatorischen Maßnahmen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung unter toxste.pro.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, sofern dies gesetzlich erforderlich ist. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung in seinem Verantwortungsbereich verantwortlich.
Der Kunde verpflichtet sich, bei der Übermittlung personenbezogener Daten an den Anbieter die erforderlichen Rechtsgrundlagen und Informationspflichten einzuhalten, insbesondere bei der Nutzung von Tracking-, Analyse-, Marketing- oder Social-Media-Diensten.
9. Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Nichterfüllung, die auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen und außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs liegen. Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Pandemien, Krieg, Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, Stromausfälle, Cyberangriffe, Ausfälle von Telekommunikations- oder Hosting-Diensten sowie sonstige unvorhersehbare, schwerwiegende Störungen.
Für die Dauer der höheren Gewalt ruhen die betroffenen Leistungspflichten. Fristen verlängern sich angemessen. Beide Parteien werden sich im Rahmen des Zumutbaren bemühen, die Auswirkungen zu begrenzen und die Vertragserfüllung fortzusetzen.
10. Änderungen der AGB
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlichen Gründen, insbesondere aufgrund von Gesetzesänderungen, Rechtsprechung, Marktveränderungen oder zur Erweiterung bzw. Anpassung der Leistungen, zu ändern, sofern hierdurch die wesentlichen Regelungen des Vertragsverhältnisses nicht zum Nachteil des Kunden geändert werden.
Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die Änderungen als angenommen, sofern der Anbieter hierauf in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen hat. Auf das Widerspruchsrecht und die Frist wird der Kunde gesondert hingewiesen.
Für laufende Einzelprojekte gelten Änderungen nur, wenn sie erforderlich sind, um zwingendes Recht umzusetzen, oder wenn beide Parteien zustimmen.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt, sofern sie nach anwendbarem internationalen Privatrecht einschlägig sind.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der 360 GRAD Marketing GmbH in Rheine.
12. Kontaktinformationen
360 GRAD Marketing GmbH
Landersumer Weg 40
48431 Rheine
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 5971 92164-0
Handelsregister: HRB 4765
Website: toxste.pro
13. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt eine solche wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
Dies gilt entsprechend für etwaige Regelungslücken.